Cellitinneninstitut

Qualifizierung und Fortbildung

Die Qualifizierung unserer Mitarbeiter hat für das Cellitinneninstitut eine hohe Priorität. Dabei ist es das Ziel, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu vermitteln. Das CIS-Fortbildungsprogramm enthält dazu viele interessante und aktuelle Themen aus den Bereichen Kirchliche Unternehmenskultur, Seelsorge, Ethik, Pflege, Betreuung, Speisenversorgung, Hauswirtschaft, Verwaltung, Empfang, Haustechnik, Führen und Leiten, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement, EDV, Arbeitsschutz und Ehrenamt.

Die Implementierung der Erlebensorientierten Pflege (Mäeutik) ist ein Beispiel für die kontinuierliche Qualifizierung unserer Mitarbeiter.

Die Implementierung des mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodells (MPBM) erfolgt über dreitägige Basiskurse, an denen alle Berufsgruppen der Seniorenhäuser teilnehmen können. Zusätzlich werden Aufbaukurse für Wohnbereichsleitungen und engagierte Mitarbeiter angeboten, die als Multiplikatoren die Implementierung der Mäeutik unterstützen.  
Der Einführungsprozess der Erlebensorientierten Pflege ist nicht standardisiert, sondern wird regelmäßig an die tatsächlichen Erfordernisse des jeweiligen Seniorenhauses angepasst, um dadurch den Implementierungsprozess auf die lokalen Gegebenheiten und Entwicklungen zeitnah anpassen zu können. Hierzu gibt es in jedem Haus eine Steuergruppe und einen Koordinator Mäeutik, die den Stand der Einführung im Blick halten und entsprechende Maßnahmen planen. Im Jahr 2012 wurden zusätzlich Internen Trainer von der Begründerin der Mäeutik, Dr. Cora van der Kooij, ausgebildet. Die Trainer begleiten die Mitarbeiter in ihrer Pflege- und Betreuungspraxis (Training on the Job), bieten Fortbildungen an, arbeiten in der Steuergruppe mit und unterstützen somit aktiv die Umsetzung des mäeutischen Modells in der Praxis. Weitere Fortbildungen zu den Themen Bewohnerfallbesprechung, Basale Stimulation, Integrative Validation, Kommunikation mit dementen Menschen vervollständigen die Qualifizierung der Mitarbeiter. Im Qualitätshandbuch hat die Mäeutik ein eigenes Kapitel erhalten, um den Stellenwert zu unterstreichen und die Umsetzung sicherzustellen. Mit Hilfe von DCM-Beobachtungen (Dementia-Care-Mapping) wird die Ergebnisqualität gemessen. Die Ergebnisse werden dem Mitarbeiterteam in einem Feedbackgespräch zurückgemeldet.  Ziel ist die stetige Verbesserung der Betreuungsqualität für Menschen mit Demenz in unserem Seniorenhäusern. 

„Kommunikation auf Augenhöhe “

Ergänzend zu den genannten Fortbildungen erfolgt das Trainingsangebot „Kommunikation auf Augenhöhe“. Hierbei handelt es sich um ein methodisches Konzept zur Kontaktanbahnung mit Demenzbetroffenen, das in Frankreich von Yves Ginest und Rosette Marescotti als „Pflegephilosophie des Menschseins“ entwickelt worden ist.  Im Wesentlichen geht es vor allem darum, dass Pflegende Gestik, Mimik und Sprache in der Weise einsetzen, dass sie insbesondere bei schwer kognitiv beeinträchtigten Menschen Vertrauen und Mitwirkung, zum Beispiel bei der Körperpflege, gewinnen. In der Literatur wird eine Reduktion von Verhaltensaufälligkeiten, Regression und Abwehrverhalten sowie die Vermeidung von Kontrakturen beschrieben.

Das Fortbildungsangebot im CIS-Programm 2018 ist die erste Möglichkeit im deutschsprachigen Raum die Methode zu erlernen.

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